5 wichtige Technik- und Webtrends für das Jahr 2012

Siri, Augmented Reality, Cloud, Responsive Webdesign und QR-Codes – diese Begriffe haben Sie bestimmt schon mal gehört oder gelesen. Aber wissen Sie auch, was sich genau dahinter verbirgt? Wir bringen Licht ins Dunkel  aktueller „Buzzwords“ (neudeutsch für Schlagworte) und erklären ihren Nutzen.

Siri

Siri ist die Spracherkennungssoftware auf dem iPhone 4S. Das Besondere daran: Anders als vergleichbare Anwendungen anderer Smartphones, kann Siri nicht nur Termine ansagen, an Geburtstage erinnern oder mitteilen, wer vergebens versucht hat, Sie anzurufen, Siri kann auch als Ihr persönlicher Assistent agieren, denn es kann Gesagtes deuten.
Stellen Sie dem iPhone 4S eine Frage, gibt Siri eine Antwort (manchmal auch eine schnippische!). Geben Sie ihr eine Handlungsanweisung, führt die Software diese aus oder fragt ggf. nach, falls sie weitere Informationen für die Bearbeitung des Auftrags benötigt.
Natürlich ist der Umgang mit Siri an einigen Stellen noch etwas holprig oder umständlich. Nichtsdestotrotz wird sie die Art und Weise, wie wir unsere Smartphones und Computer nutzen,  langfristig verändern. Und einfach sicherer machen, speziell beim Autofahren ;) ….

Augmented reality

Als Augmented Reality (erweiterte Realität) bezeichnet man das Ergänzen von „realen“ Informationen mit virtuellen, meist visuellen Informationen.
Ein Beispiel, das Sie sicherlich kennen, ist Google StreetView. Bilder von realen Orten werden hier mit zusätzlichen, virtuellen Informationen verknüpft: dem Namen der Straße, die im Bild zu sehen ist, dem Fahrplan der U-Bahn-Station, die sich darunter befindet, Bildern, die von diesem Ort bei Panoramio hinterlegt worden sind usw. Auch bei Sportübertragungen im Fernsehen wird Augmented Reality häufig eingesetzt, z. B. um den Abstand eines Fußballspielers zum Tor oder die erreichte Weite eines Skisprunges zu demonstrieren.
Doch nicht nur Fotos und Videos werden mit Augmented Reality angereichert. Auch einige Autohersteller arbeiten bereits damit und projizieren virtuelle Informationen auf die Windschutzscheiben ihrer neuesten Fahrzeug-Modelle. So wird zum Beispiel auf die aktuell zulässige Geschwindigkeit hingewiesen, auf dunkel gekleidete Fußgänger aufmerksam gemacht oder ein Hinweis zur nächst gelegenen Sehenswürdigkeit gegeben.

Cloud

Ein Begriff, der seit einiger Zeit durch die Medien geistert, den aber viele nicht richtig zuordnen, ist „die Cloud“ (die Wolke).
Dabei handelt es sich um eine Abkürzung für das sog. „Cloud Computing“,  bei dem IT-Infrastruktur wie z. B. Rechnerkapazität, Datenspeicher oder Software über ein Netzwerk, wie etwa das Internet, zur Verfügung gestellt wird. Für Sie als Anwender bedeutet das beispielsweise, dass Sie Programme nicht mehr lokal auf Ihrem Computer installieren müssen, sondern diese über das Internet nutzen können. Dabei wissen Sie aber nicht genau, wo und von wem die von Ihnen genutzten Anwendungen betrieben werden und wo Ihre Daten, die Sie mit Hilfe dieser Anwendungen erzeugen, gespeichert werden. Sie befinden sich für Sie in einer Art fernen und undurchsichtigen Wolke, der Cloud.
Problematisch kann das aus Datenschutzsicht bei US-amerikanischen Anbietern wie Microsoft, Apple oder Amazon sein. Wir empfehlen daher, bei Bedarf auf Cloud Computing Services deutscher Unternehmen zurückzugreifen, da diese sich an strenge gesetzliche Vorgaben hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz halten müssen.

Responsive Webdesign

Ob Notebook, Smartphone, Tablet-PC oder HD-Fernseher mit Internetanschluss: Immer mehr Geräte stehen Ihnen für das Surfen im Web zur Verfügung. Sie alle werden jedoch auf unterschiedliche Art und Weise genutzt und verfügen über unterschiedliche Techniken und nicht zuletzt verschiedene Bildschirmgrößen.
Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, werden Websites immer häufiger unter dem Aspekt des Responsive Webdesigns (zu Deutsch etwa „anpassungsfähiges Webdesign“) gestaltet und entwickelt.
Dabei erfolgt der grafische Aufbau einer Website dynamisch, d. h. abhängig davon welche spezifischen Eigenschaften das betrachtende Gerät besitzt, was beim Aufruf der Website über sog. Media Queries abgefragt wird.
So wird Ihnen eine Website z.B. auf einem Smartphone häufig in einer abgespeckten, aufs Wesentliche reduzierten Variante angezeigt, die die besonderen Bedieneigenschaften des Gerätes berücksichtigt. Am Computerbildschirm hingegen sieht die gleiche Seite völlig anders aus und auch für den Tablet-PC oder den Fernseher gibt es eine eigene Darstellungsvariante.

QR Codes

In letzter Zeit sieht man auf Plakaten, Flyern, Infotafeln und anderen gedruckten Werbemitteln immer häufiger sogenannte QR Codes (= Quick Response Codes). Dabei handelt es sich um quadratische Grafiken mit einem individuellen „Kästchenmuster“, das ähnlich wie ein Strichcode funktioniert. Als Konsument können Sie diese Codes mit speziellen Lesegeräten bzw. einer App auf Ihrem Smartphone auslesen.
Häufig verbirgt sich dahinter die Adresse einer Website mit weiterführenden Informationen, eine digitale Visitenkarte oder ein Gutschein. Aber auch die Bezahlung z. B. von Konzertkarten oder Flugtickets ist mithilfe von QR-Codes möglich.

Michal Joszko: Bei der Wahl einer Software müssen wir uns eine Frage stellen: Werden unsere Bedürfnisse besser von einigen wenigen Programmierern erkannt, oder eher von zigtausenden? Wenn wir zur zweiten Variante tendieren, entscheiden wir uns für Open Source.“

Sie haben Fragen?

Auszubildender Mediengestalter Digital & Print (m/w)

Du bist ein kreativer Photoshop-Virtuose, der auch vor Webtechnologien nicht zurückschreckt?

So erreichen Sie uns:

werbeagentur netzpepper

Wernsdorfer Str. 1
59955 Winterberg

info@werbeagentur-netzpepper.de
Telefon: +49 2981 928758-0
Telefax: +49 2981 928758-8

Jetzt bookmarken:digg.comgoogle.comMister Wonglive.comstumbleupon.com