So kommt Ihre Website aufs Smartphone

18. Oktober. 2010

Mobile Website oder doch lieber native App?

Immer mehr Menschen gehen über  Ihr Handy ins Internet. Grund dafür ist vor allem die in den letzten Jahren stark angestiegene Verbreitung von Smartphones wie dem iPhone. Mit ihren großen und berührungsempfindlichen Displays ist diese neue Generation von Mobiltelefonen für das Surfen im Internet viel geeigneter als ihre Vorgänger. Viele Websitebetreiber haben sich auf den neuen Trend eingestellt und bieten ihre Website auch in einer oder mehreren speziellen Versionen für Smartphones an. 

Dabei gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Vorgehensweisen: Zum einen kann eine mobile Variante der entsprechenden Website hergestellt werden. Zum anderen kann man native (d.h. speziell an ein bestimmtes Smartphone angepasste) Applikationen „Apps“ für diese Website entwickeln.

Möglichkeit Nr. 1 ist das Bereitstellen einer mobilen Version der entsprechenden Website. Wenn der Besucher dann die Adresse der Website in sein Handy eingibt, bekommt er eine andere Variante der Seite angezeigt, als wenn er die Adresse zuhause an seinem Computer eingeben würde. Mobile Websites sind häufig anderes aufgeteilt als ihre „großen Geschwister“. Bei Websites von Nachrichten-Magazinen wird z.B. häufig das gesamte Display des Smartphones von einem Artikel ausgefüllt, es gibt keine weiteren Spalten für Teaser oder Werbung, die Navigation ist an einer anderen Stelle usw. Vorteil dieser Lösung ist, dass man die Website nur einmal herzustellen braucht und Sie dann auf allen mobilen Endgeräten läuft. Außerdem ist die Seite sofort im Internet verfügbar, sie muss nicht erst durch eine Kontrolle laufen, wie dies bei den nachfolgend vorgestellten nativen Apps der Fall ist.


Möglichkeit Nr. 2 ist das Erstellen einer sog. „nativen App“. Dabei wird ein kleines Programm passend zur Website speziell für ein bestimmtes mobiles Endgerät wie z.B. das iPhone entwickelt. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass das Programm speziell an die Hardware des Gerätes angepasst werden kann. Im Falle einer iPhone-App kann man es außerdem entgeltpflichtig oder gratis über den AppStore vertreiben. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es die Prüfung durch eine Kommission besteht. 
Steht eine App einmal im AppStore zur Verfügung, kann sie sich unter Umständen und mit etwas Glück zum Kassenschlager entwickeln. Im Vergleich zu mobilen Websites werden native Apps nämlich von vielen Nutzern als besonders hochwertig und begehrenswert angesehen. Es kann aber auch passieren, dass das „Progrämmchen“ in der Flut der vielen anderen Applikationen (momentan etwa 100.000) einfach untergeht. Ein weiterer Nachteil: Wer möchte, dass seine iPhone-Applikation auch auf Googles Android oder anderen Smartphones läuft, muss mit der Programmierung von vorne anfangen.

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