„interaktives Stadtmodell Brilon“mit netzpepper-Software

08. Mai. 2009

Geschichtsinteressierte können dank netzpepper-Technik nun Brilon im Miniaturformat bestaunen und etwas über die Geschichte der Stadt erfahren.

Wie sah es in Brilon vor hundert Jahren aus? Wie lebten die Menschen damals? Wer wohnte in welchem Haus? Auf diese und weitere spannende Fragen zu ihrer Geschichte bekommen die Briloner Bürger nun Antwort – dank des interaktiven Stadtmodells Brilon, das am 6. Mai in der Sparkasse Brilon vorgestellt wurde. Es handelt sich dabei um ein hochmodernes Informations-System, mit dem die Besucher des Stadtmuseums Haus Hövener künftig die Stadt Brilon um 1900 erkunden können. Verantwortlich für die Software zeichnen die netzpepper, die Hardware lieferte unser Partner Rachfahl IT Solutions, Hallenberg.

5 Jahre hat die Arbeit an dem System gedauert, 15 Spezialisten und viele weitere ehrenamtliche Helfer haben alte Fotos, Gemälde und Zeitungen studiert, Informationen zu Baustilen, zur Nutzung von Gebäuden und Umbauten eingeholt und Haus-Modelle im Maßstab 1:500 gebaut. Insgesamt 520 Mini-Häuschen sollen einmal bewundert werden können, viele davon sind schon heute fertig.

Zur Technik: Über einen Touchscreen können die Geschichtsinteressierten eine interaktive Karte bedienen und Informationen zu einzelnen Häusern, Gebäudegruppen oder ganzen Straßen abrufen. Auf einem integrierten Flachbildschirm können Sie alte Hausansichten betrachten, etwas über die Geschichte der Gebäude erfahren oder die früheren Bewohner kennenlernen. Währenddessen wird das ausgewählte Modellhaus bzw. die jeweilige Straße im Stadtmodell (unter Glas) punktgenau von einer Beleuchtungseinheit angestrahlt.

Je ein halbes Jahr lang wird das interaktive Stadtmodell zunächst in der Sparkasse und danach in der Volksbank Brilon ausgestellt, mit Eröffnung des Museums Haus Hövener am 28. Mai 2010 erhält es seine endgültige Heimat.  

Damit sich das Modell jedoch weiterentwickeln kann, sind alle Briloner Bürger aufgefordert, Bilder und andere interessante Dokumente und Informationen zur Stadtgeschichte und zu aktuellen Ereignissen beim Stadtarchiv abzugeben.

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